Alle meinen chilenischen Freunde und deren Verwandte sind wohlauf. Man vermisst jedoch noch eine Haushälterin, die sich in der Nähe der am stärksten betroffenen Region aufgehalten haben soll.

Gestern erhielt ich von Horst Scheuer über Twitter diese fürchterlichen Bilder, die einen Eindruck der Lage vermitteln.

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Durch meine Kontakte nach Chile habe ich heute die ersten Meldungen meiner Freunde von dort erhalten.

Eine Freundin, die einige Zeit in Peru lebte und mit der ich mir noch gestern von Lima aus über Facebook geschrieben hatte, wollte kurz nach diesem Kontakt nach Santiago de Chile fliegen. Sie kam dort nicht an. Sie meldete sich heute von Tacna/Peru aus einem Hotel über Facebook. Sie teilte mir mit, der Flughafen Santiagos sei unbenutzbar, deshalb habe ihr Flugzeug nach Tacna ausweichen müssen. Ihr Sohn solle sich zur Zeit auf dem Weg aus dem Süden Chiles nach Santiago befinden. Tatsächlich ist über seinen Verbleib zur Zeit nichts bekannt, denn das Mobilfunknetz ist ausgefallen. Man vermutet ihn direkt im Katastrophengebiet.

Eine weitere Freudin aus Santiago berichtete soeben, wie sie das Erdbeben dort erlebt hatte.
Vorab: Glücklicherweise sei weder sie noch sonst jemand ihrer Familie physisch zu Schaden gekommen.

Man sei nachts durch den Krach und durch ein etwa zwei-minütiges Beben wach geworden. Das Haus meiner Freundin selbst habe keinen Schaden genommen. Das Apartement ihrer Eltern in Santiago hatte jedoch einige Schäden zu verkraften. Viele Gegenstände seien dort herabgestürzt und zerstört worden. In der Küstenregion in der Nähe der Stadt Viña del Mar, wo sich die Eltern meiner Freundin zur Zeit des Erdbebens in ihrem Ferienhaus aufhielten, sei das Beben weit stärker gewesen. Da das Haus am Hang auf Pfählen errichtet wurde, dachte man zunächst, es würde einstürzen, was jedoch nicht passierte. Auch dort seien viele Gegenstände des Inventars zerstört worden.

Die Strassen und Brücken in Chiles Süden seien zerstört. Es sei eine Nacht der Angst gewesen. Man sei nur mittelmäßig in der Lage, mit der Außenwelt zu kommunizieren, denn die Telefone funktionieren nur teilweise. Jedoch sei man glücklich, wenigstens Wasser und Licht zur Verfügung zu haben. Schließlich gäbe es Menschen in Gegenden, die weit schlimmer dran seien. Der Flughafen Santiagos sei eine einzige Ruine.

Anmerkung: Die Chilenen unterscheiden zwischen einem “Temblor=Zittern” und einem “Terremoto=Beben”. Über ein “Temblor” lächelt man in Chile milde. Spricht man gegenüber einem Chilenen hingegen das Wort “Terremoto” aus, bekommt dessen Gesichtsausdruck einen Anflug von Panik.

In Santiago und in anderen Städten, wie z. B. in Viña del Mar, sind die großen Gebäude der reichen Chilenen erdbebensicher gebaut. Die der armen Menschen werden bei einem Beben dagegen zerstört.

Ich selbst habe ein Beben etwa der Stärke “6″ in meinem Apartement im 11 Stock in Providencia/Santiago erlebt. Alles wackelte zwar, aber es gab weder Zerstörungen noch Beschädigungen. Das Gebäude ist so gebaut worden, dass es sich in sich “verwinden” kann. Dadurch werden die auftretenden Kräfte absorbiert. Irgendwie ging das Beben vorbei und niemand kümmerte sich weiter darum. Es gab einige Meldungen in den Medien…und das war’s.

In Gedanken bin ich bei meinen chilenischen Freunden und hoffe, dass sich alles zum Guten wenden wird.

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Heute beschäftigte ich mich mal wieder mit den Privatsphäre-Einstellungen des sozialen Netzwerkes “Facebook”. Eingeloggt findet man die Punkte auf der Seite oben rechts unter dem Pull-Down-Menü “Konto” aufgelistet. Während die einzelnen Punkte relativ verständlich dargestellt sind, wird es bei den Unterpunkten schon wesentlich unübersichtlicher. Aber auch da kann man sich, wenn auch zeitaufwendig, durcharbeiten.

Was mir aber Kopfzerbrechen bereitet, ist insbesondere der öffentliche Sucheintrag für Suchmaschinen. Diese Funktion kann man zwar grundsätzlich abschalten. Wer aber z. B. meinen öffentlichen Sucheintrag Facebooks findet, kann dem Ergebnis neben meinem Namen auch die sog. Fan-Seiten entnehmen, also vorliegend die Interessengebiete zu den Kategorien “Orte, Webseiten, Anwendungen und Musik”.

Das ist in meinem Fall nicht weiter schlimm; anders ist die Sachlage aber sicherlich, wenn hier jemand, der Wert auf seine Reputation legt, über die Wahl bestimmter Fan-Seiten politsche oder religiöse Ansichten in Unkenntnis der Veröffentlichung äußert.

Ich habe jedenfalls keine Möglichkeit gefunden, die o. g. Kategorien vom Erscheinen im öffentlichen Suchergebnis herauszunehmen. Die einzige verbleibende Möglichkeit neben der, auf die Nutzung Facebooks ganz zu verzichten (was für mich außer Betracht bleibt), wäre, zumindest die Fanseiten zu löschen und auf “Gruppen” “umzusteigen”; diese könnten dann mit Klicks auf “Konto -> Anwendungseinstellungen -> Gruppen -> Einstellungen bearbeiten -> nur Freunde” vom Erscheinen im öffentlichen Suchergebnis ausgenommen werden.

Meiner Auffassung nach sollten hier die Betreiber Facebooks unbedingt nachbessern.

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27. Februar 2010 · Kommentieren · Kategorien: Recht, Sonstiges · Tags:
Kürzlich fragte mich eine mir nahestehende Person, was ich von einem von ihr bei Ebay erstandenen Gegenstand halten würde.

 

Dem liegt folgender Sachverhalt zugrunde:

 

Der gewerbliche Verkäufer bot mehrere gleiche Gegenstände in derselben Auktion an. D. h., er nutzte das Feld “Stückzahl:” und trug dort “1″ ein. Dahinter stand der Zusatz “3 verfügbar”. Die Felder “Artikelzustand” und “Zustand” beließ er ohne Eintrag. Mitten in der Beschreibung fand sich die Angabe “Restposten… – alle in wirklich gutem Zustand, möglicherweise teils noch unbenutzt.” und “1 Jahr Gewährleistung”.

 

Der Verkäufer ließ damit offen, ob er gebrauchte, neuwertige oder gänzlich neue Gegenstände anbietet. Der Käufer sollte hier den Eindruck gewinnen, er erwerbe grundsätzlich einen gebrauchten Gegenstand, könne aber auch das Glück haben, einen neuwertigen, wenn nicht gar einen neuen Gegenstand zu erhalten. Der Verkäufer warb mit einer “Zusatzleistung ” (=neuer Gegenstand), machte deren Eintritt aber vom Zufall abhängig. Da der Verkäufer meinte, dies vom Zufall abhängig machen zu können, liegt der Verdacht der Absicht nahe, dem Käufer die Möglichkeit nehmen zu wollen, auf diese Zusatzleistung einen Anspruch geltend machen zu können.

 

In jedem Fall knüpfte der Verkäufer daran eine lediglich 1-jährige Gewährleistung, obwohl das Gesetz hier unterscheidet.

 

Für den juristischen Laien ist es nicht leicht, Angebote von Auktionshäusern auf beabsichtigte oder unbeabsichtigte Fehler hin zu untersuchen und sich mit dem Ergebnis dieser Prüfung in die Lage zu versetzen, nicht nur diese Angebote zu meiden, sondern u. U. den eigenen Vorteil daraus zu ziehen, sprich den Verkäufer ins offene Messer laufen zu lassen.

 

Dass die hier vorgestellten oder ähnliche Formulierungen für den Verkäufer im Streitfall nach hinten losgehen dürften, liegt auf der Hand.

 

Dabei fiel mir ein Artikel ein, den ich vor einiger Zeit im Netz gefunden hatte und der einige typische fehlerhafte Angebotsformulierungen aufzeigt. Diesen zuletzt 2008 geänderten, aber immer noch aktuellen Artikel möchte ich den Lesern ans Herz legen.

 

Übrigens, um es zu verdeutlichen: Der im konkreten Fall Ratsuchende hat mich nach dem Kauf hinzugezogen. Tss…tss…tss Wink

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26. Februar 2010 · Kommentieren · Kategorien: IT, Sonstiges · Tags:

Das neue Knoppix ist als CD/DVD-Version erschienen. Für mich das beste Live-System überhaupt. Die Einrichtung hatte ich bereits hier beschrieben.

Interessant erscheint der Hinweis zur Knoppix-Version 6.3: Auf der CeBIT wird es dazu entsprechende Vorträge geben, die ich mir nicht entgehen lassen werde.

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26. Februar 2010 · Kommentieren · Kategorien: IT, Sonstiges · Tags:

Die neue portable Version des Büroprogrammes OpenOffice ist frisch rausgekommen. Dann mal her damit.

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Welch unangenehme Überraschung in den frühen Morgenstunden: Das einzige von mir neben meinem Telefon (da steckt allerdings Siemens-Technik drin) genutzte Produkt der Telekom, der DSL-Manager, wird nicht mehr weiterentwickelt. Ich werde den DSL-Manager nicht von der Platte fegen, Ihr Spielverderber!

Nachtrag: Die Installationsdatei scheint noch auf den Servern zu liegen. Ich habe sie mir noch mal für den Notfall gezogen. Außerdem behalte ich die bei  Horst Scheuer besprochene Alternative, den NetSpeedMonitor, für den Fall im Auge, dass die Meldung mich beim Systemstart auch künftig belästigen sollte.

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25. Februar 2010 · Kommentieren · Kategorien: IT, Sonstiges · Tags:
Chi.mp generiert eine Website aus den Inhalten sozialer Netzwerke und z. B. Blogs des angemeldeten Nutzers. Auf dieser Website werden alle Streams zusammengeführt. Die so erstellte Website kann mit verschiedenen Designs personalisiert werden.

Sinnvoll ist der Dienst auch, um eine einfache Übersicht über die eigenen in das Internet eingestellten Beiträge zu erhalten.

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UnHub” erzeugt eine permanente Leiste durch eine personalisierte URL mit Links zu den vom Nutzer eingetragenen sozialen Netzwerken sowie zu sonstigen Websites, wie z. B. zu Twitter, Facebook und zu diesem Blog.

Diese URL kann man beispielsweise als Signatur in Emails versenden, um den Empfängern den Weg zu den Webprofilen zu erleichtern.

Meine URL: http://unhub.com/dietmarjanowski

UnHub Demo from Vinicius Vacanti on Vimeo.

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25. Februar 2010 · Kommentieren · Kategorien: IT, Sonstiges · Tags:

Der Webdienst Flavors.me führt mehrere Profile eines Nutzers sozialer Netzwerke zu einer einzigen Homepage zusammen. Der User muss nur noch das Seitenlayout festlegen, die Hintergrundbilder ins Netz laden und die gewünschte Schriftart bestimmen.

Flavors.me from Jack Zerby on Vimeo.

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