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Jan Böhmermanns Tipp in der Harald Schmidt Show vom 26. 1. 2012: Der Megaupload Mega Song
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Ein Tipp etwa für jene, denen in der Schule oder auf der Maloche die wirklich interessanten Seiten gesperrt worden sind: Das Fx-Add-on Cocoon (Toolbar) verbindet den Nutzer mit einem Proxy-Server, der eine IP der Vereinigten Staaten zuweist. Ein schöner Nebeneffekt ist der Zugang zu Youtube-Videos, die in Deutschland gesperrt sind.
Wie im offiziellen Google Produkt-Blog nachzulesen ist, wird das Unternehmen in Kürze seine dann ab dem 1. 3. 2012 gültigen Daten- und Nutzungsbestimmungen aktualisieren. Nach allerlei Geschwafel heißt es dort…
Wir verkaufen eure Daten nicht. Auch geben wir ohne eure Genehmigung keine Daten an Dritte weiter, es sei denn, es liegt beispielsweise eine gerichtliche Anordnung vor.
Gebont.
Am härtesten treffen mich zur Zeit jedoch die Nutzungsbedingungen des Produktes Google Text und Tabellen, wo es heißt…
Sie stimmen zu, dass Ihre Daten entsprechend den Datenschutzbestimmungen von Google verwendet werden dürfen. Durch das Einreichen, Freigeben, Hochladen, Einstellen oder Anzeigen von Inhalten erteilen Sie Google eine weltweit gültige, kostenlose und nichtexklusive Lizenz zur Vervielfältigung, Anpassung, Änderung, Übersetzung, Veröffentlichung, öffentlichen Aufführung, öffentlichen Anzeige und Distribution von Inhalten, die Sie auf dem oder über den Service einreichen, freigeben, hochladen, einstellen oder anzeigen.
…denn das macht diesen Dienst bis auf einige Vorlagen mit Kopf und Grußformel für mich de facto unbenutzbar. Nicht auszumalen, was passierte, wenn persönliche oder berufliche Inhalte unverschlüsselter Schreiben an die Öffentlichkeit dringen würden. Dagegen ist die technische Auswertung von Emails zwecks personenbezogener Werbung nur Pillepalle.
Es bleibt abzuwarten, ob die Nutzungsbestimmungen von Google Text und Tabellen in der neuen Bestimmung aufgehen werden, oder zumindest die vorbezeichnete Passage der Einzelbestimmung geändert wird.
Ein interessantes Thema für Gnome 3 GTK 3.x hat Rafa Cobreros bereitgestellt: Es handelt sich um MediterraneanNight in verschiedenen angenehmen Blau- und Grautönen. Das Thema beinhaltet das Icon-Theme faenza-darkest, wobei ich bei meinem BlueFrost bleiben werde. Die Datei ist in den Ordner /usr/share/themes zu entpacken und das Thema mit dem Gnome-Tweak-Tool einzustellen. Außerdem kann man noch einige Layouts wählen. Wie dies geschieht, ist der mitgelieferten readme.txt zu entnehmen.
Ich hatte zuvor über Supersopps Wallpaper GNU linux pcb no black berichtet.
Tux meinte, es sei ihm zu aufdringlich. Deshalb zeige ich hier, wie man die Farben der Leiterbahnen verändert:
Weiterlesen ‘Technisches Wallpaper GNU linux pcb no black 2′
Ein recht interessantes Wallpaper habe ich heute bei deviantArt gefunden: Supersopps GNU linux pcb no black. Interessant deshalb, weil es anders als viele weitere Wallpaper die Technik in der Vordergrund rückt. Außerdem liegt das Bild als .svg-Datei (Inkscape) mit transparentem Hintergund vor, so dass man das Bild leicht verändern und dem eigenen Geschmack anpassen kann. Ich habe die Datei mit Gimp geöffnet und als Hintergrund einen Verlauf von grau zu weiß (mittig) gewählt. Außerdem habe ich den Schriftzug “GNU” entfernt und ihn mit dem Fedora-Logo ersetzt, welches ich hier aus urheberrechtlichen Gründen rein vorsorglich unkenntlich gemacht habe. “GNU linux pcb no black” steht unter der CC BY-NC-SA 3.0-Lizenz, kann also unter Namensnennung des Rechteinhabers etc. verändert bzw. veröffentlicht werden, während das Logo Fedoras nur unter ganz engen Voraussetzungen, wie in der Sidebar dieses Blogs präsentiert, genutzt werden darf.
Wer Interesse hat, sich mit dem Fall Wulff abseits des allgemeinen und nervtötenden Politgeschwafels rechtlich auseinanderzusetzen, hat bei juraexamen.info dazu Gelegenheit. Dort befindet sich in den Kommentaren ein Link auf ein PDF der NVwZ Heft 3/2012.
Antary hatte über Adblock Plus 2.0 berichtet, das neuerdings per Standardeinstellung sog. “unaufdringliche Werbung” durchlässt. Nur durch das Entfernen eines entsprechend gesetzten Hakens kann der Nutzer dies verhindern. Im Grunde wäre jedenfalls dann weniger dagegen einzuwenden, wenn der Hersteller den Nutzer beim Update zumindest davor warnte, was jedoch gerade nicht der Fall ist. Selbstverständlich weiß der Hersteller um seine über all die Jahre erworbene Vertrauensstellung. Ihm ist klar, dass seine Nutzer den einmal eingestellten und in der Vergangenheit bisher unberührten Filtereinstellungen auch weiterhin keine Beachtung schenken würden: Ein klarer Vertrauensbruch.
Über meinen lokalen Nachbarn Nachtwächter-Blah bin ich auf den Fork Trueblock Plus aufmerksam geworden. Bei diesem Fx-Addon muss der Nutzer den Erhalt bestimmter Werbung durch Setzen eines Häkchens im entsprechenden Kästchen explizit aktivieren.
Vielleicht eine Alternative für jene, die unter allgegenwärtigem Verfolgungswahn leiden: Yacy steht in der Version 1.0 zum Download bereit. Yacy arbeitet nach dem Peer-to-Peer-Prinzip. Durch die fehlende zentrale Kontrollinstanz werde das Ausspähen von Daten unterbunden, heißt es. Ob das tatsächlich der Fall ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Schließlich sind jüngst Daten des Anonymisierungsdienstes Tor abgegriffen worden. Auf der vorbezeichneten Homepage gibt es auch ein deutschsprachiges Erklärbärvideo.
Unter Linux ist das Paket lediglich zu entpacken, die Datei startYACY.sh auszuführen (gegebenenfalls über Rechtsklick -> Eigenschaften -> Zugriffsrechte ausführbar machen) und die Seite http://localhost:8090 im Browser aufzurufen. Voraussetzung ist allerdings Open JDK 6. Um die Suchmaschine anzuhalten, ist die Datei stopYACY.sh zu aktivieren (Windows: startYACY.bat; stopYACY.bat).
Yacy läuft erstaunlich geschwind. Ich habe mal testweise nach meiner Person gegoo…, äh, geyacyt. Das Ergebnis war durchaus beeindruckend.
Zu klären wäre noch, inwieweit Yacy für jene Nutzer in Betracht kommt, die an fremden Rechnern (Schule, Arbeitsplatz) zwar suchen dürfen, deren Anfragen jedoch beim Einsatz etwa von Googles Suchmaschine protokolliert werden (dort reicht es allerdings auch aus, https://www.google.de/ einzugeben).
Ich hatte damals mitgeteilt, beim Verdacht einer Virusinfektion, die ich, zumindest was mich selbst angeht, unter Linux für ausgeschlossen halte, auf Desinfec’t der c’t zurückgreifen zu wollen (nicht nur, weil sämtliche Antivirenprogramme unter Fedora nicht laufen, sondern auch, weil ich eine Untersuchung von externen Datenträgern aus für sinnvoller halte). Da die Lizenz meiner Version abgelaufen ist und ich nicht einsehe, dafür ein Heft zu bestellen, behelfe ich mir nun wie folgt:
Zur Untersuchung des Desktops und angeschlossener Datenträger setze ich im Verdachtsfalle auf Avira AntiVir Rescue System und zur Untersuchung einzelner, etwa zur Weitergabe bestimmter Dateien auf Jottis Malwarescanner, Virus Total oder Dr. Web Virusscan.